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Es werden Posts vom September, 2023 angezeigt.

Heilung von Polyneuropathie

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Dass häufig noch weit verbreitet die Meinung herrscht, bei Polyneuropathien könne man nicht eingreifen und die Betroffenen daher keine adäquate Diagnose und Therapie erhalten, kann Univ. Doz. Udo Zifko von der Abteilung für Neurologie im Evangelischen Krankenhaus Wien bestätigen. Er hält entgegen, dass dem jedoch nicht so ist: „Bei Polyneuropathien reicht das Spektrum von nicht beeinflussbaren bis zu komplett heilbaren Polyneuropathien“. Generell spricht sich Zifko dafür aus, bei der Diagnose und Therapie von Polyneuropathien nicht vorschnell aufzugeben. „Natürlich gibt es Fälle, bei denen wir nur symptomatisch unterstützen können. Aber auch das ist gut. Denn die Mehrzahl der Polyneuropathien können wir zwar nicht heilen, aber beeinflussen.“ Quelle Text: Österreichische Ärztezeitung Quelle Bild: LifeLine.de

Polyneuropathie

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Polyneuropathien (PNP) sind Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Das bedeutet: die Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks sind betroffen. Polyneuropathien können verschiedene Ursachen haben. Auch die Verläufe dieser Nervenerkrankungen können sehr unterschiedlich sein. Wenn die Ursache erkannt wird, kann das Fortschreiten der Erkrankung in vielen Fällen verlangsamt werden. In manchen Fällen kann die Erkrankung gestoppt werden. Oft sind die Symptome einer Polyneuropathie sehr belastend. Manchmal kann die Erkrankung sogar verhindert werden. Bei typischen Beschwerden sollten Betroffene daher so bald wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die Behandlung von Schmerzen bei Polyneuropathien ist oft schwierig. Daher müssen mit der Ärztin/dem Arzt individuelle, realistische Therapieziele vereinbart werden. Quelle: gesundheit.gv.at

Bewegung: die beste Medizin gegen Typ-2-Diabetes

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Immer mehr Menschen leiden an Typ-2-Diabetes in Deutschland, mit mindestens 8,7 Millionen Betroffenen. Bewegung kann als kostengünstige und rezeptfreie Maßnahme helfen, aber wird oft vernachlässigt. Typ-2-Diabetes resultiert aus unzureichender Insulinwirkung, und Bewegung verbessert diese Wirkung sowie den Blutzuckerspiegel. Trotz der Bedeutung von Bewegung in der Diabetes-Behandlung wird ihr Wert häufig unterschätzt und sollte in den Therapieplänen betont werden. Vier Gründe unterstützen den positiven Effekt von Bewegung auf den Blutzuckerspiegel. Selbst kleine Veränderungen im Lebensstil können einen großen Einfluss haben. Verschiedene Sportarten können geeignet sein, und es ist wichtig, dass Bewegung Spaß macht und langfristig beibehalten wird. Die Wahl der richtigen Sportart sollte den individuellen Vorlieben und gesundheitlichen Bedingungen entsprechen. Quelle: PNP.de

Kein Ende in Sicht für Diabetes-Epidemie

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Trotz der Pandemie zeigt sich kein Ende der Diabetes-Epidemie absehbar. Die Anzahl der Diagnosen wird in den nächsten zehn Jahren weiter steigen, und 75% der Patienten erreichen die Zielwerte für A1C, Blutdruck und Cholesterin nicht. Unkontrollierter Diabetes kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Herzkrankheiten, Nierenversagen, Blindheit und Amputationen führen. Glücklicherweise nutzen immer mehr Patienten technologiebasierte Programme, um ihre Diabetes-Ergebnisse zu verbessern. Neue fernüberwachte Geräte erleichtern die Blutzuckerkontrolle zwischen Arztbesuchen. Diese Integration von Technologie kann die Gesundheitsversorgung dramatisch verbessern und dazu beitragen, die Diabetes-Epidemie umzukehren. Quelle Text: HIT Consultant Quelle Bild: Vital Abo